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  • Katharina Harenberg

über Pausen

Pausen machen das Leben schöner. Das gilt auch für unsere Pferde. Leider sieht man häufig, weil auch niemals hinterfragt, dass das Training mit dem Pferd sich über eine dreiviertel Stunde oder länger erstreckt. Schritt, Trab, Galopp, Seitengänge, Cavalettitraining, dann noch ein bisschen Hufschlagfiguren... Und weil es so gut geklappt hat, galoppieren wir nochmal ganze Bahn, und ach, Seitengänge könnten wir ja auch noch anfragen. Das alles hintereinander ohne Pause. Dazu kommt, dass das Pferd nie weiß, wann genug gearbeitet wurde. Das führt dazu, dass es als Energiesparer nie volles Tempo bzw. volle Energie geben wird, denn wer weiß, wie lange das Training heute dauert.

Ich gebe meinem Pferd daher häufig Pausen im Training, einmal um es kurz entspannen zu lassen, einmal damit es das eben Erarbeitete besser abspeichern kann. Es hat sich herausgestellt, dass die 3 Minuten-Intervalle in der Dualaktivierung® sehr hilfreich sind. Ich benutze einen Timer als App auf dem Handy, der mir einen zeitlichen Rahmen gibt. Der Piepston wird vom Pferd sehr schnell positiv besetzt und gibt dem Tier das Versprechen, eine Pause zu bekommen. Das Pferd erkennt das System sehr schnell und weiß, es gibt ein zeitliches Limit, welches nie überschritten wird. Also strengt es sich innerhalb dieser 3 Minuten an und gibt sein Bestes, denn es muss nun nicht mehr mit der Energie haushalten. Nach 6 Trainingseinheiten ist dann Schluss. Das Pferd hat Feierabend.

Aber auch ohne Timer gönne ich dem Pferd Pausen. Sie halten das Pferd motiviert und machen mich in den Augen des Pferdes verlässlich und damit zu einer vertrauenswürdigen Führungsperson. Und wollen wir das nicht alle für unseren Vierbeiner sein?

Wer mehr über die Dualaktivierung® wissen will, schaut sich hier auf meiner Homepage um oder schreibt/ruft mich einfach an.


Viel Spaß beim Pausemachen wünscht


Eure Katharina!

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